[in Bearbeitung]: Wie kann der NAP BNE ein Rahmenwerk für zeitgemäßes Online-Lernen sein?

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[in Bearbeitung]: Wie kann der NAP BNE ein Rahmenwerk für zeitgemäßes Online-Lernen sein?

    • @lernraum_ent
      Teilnehmer
      Themen: 14
      Antworten: 28

      Zur Bearbeitung geht es in dieser Gruppe.

      Kann der NAP BNE ein Rahmenwerk für zeitgemäßes Online-Lernen sein?

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Das klingt spannend! Hast Du zu diesem Thema schon nachgedacht/ einiges gemacht und kannst kurz was dazu schreiben, um die Frage greifbarer zu machen?

    • @lernraum_ent
      Teilnehmer
      Themen: 14
      Antworten: 28

      Ich habe zum Thema bereits umfassend nachgedacht, bin diesbezüglich ganz gut vernetzt und arbeite in meiner Kommune und an meiner Schule (Nachbarkommune) innerhalb dieses Referenzrahmens bzw. an der Umsetzung der daraus entstehenden Verpflichtungen.

      Zur Erklärung: Alle (!) 193 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen beschlossen 2015 die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Alle Nationen sind aufgefordert, ihren eigenen Beitrag zu einer solchen Entwicklung zu leisten – auch über den Weg der Bildung.

      Deutschlands Beitrag über den Weg der Bildung wird im NAP BNE geregelt. Und jetzt zu uns:

      • In meinen Augen schafft der NAP BNE Ermöglichungsstrukturen zur Umsetzung des „zeitgemäßen Online-Lernens“, wie es die Grundlage für das Vorgehen der Edunauten ist.
      • Gleichzeitig empfinde ich ihn als willkommene Verpflichtung für uns.

      Diese Hypothesen möchte ich in unsere Runde tragen und bin sehr auf die Resonanz gespannt. Danke fürs Nachfragen, Nele!

    • Anne Peters – Loalala
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 11

      Sehr spannend! Besonders hilfreich finde ich für die Betrachtung des NAP BNE das Modell von Otto Scharmer (4 Öffnungsgrade). Die Ziele der einzelnen Handlungfelder sind wunderbar formuliert. Bei den Maßnahmen sehe ich teilweise das Phänomen, dass auf tradierte Möglichkeiten verwiesen wird. Da sehe ich noch viel Lernbedarf für uns alle, denn Maßnahmen lassen sich ja in gemeinsamen Öffnungsprozessen noch ganz neu und zukunftsbezogen entdecken / entwickeln. Hier sind wir tatsächlich alle gefragt, Transformation auf den vier Ebenen zu suchen: Individuum – Gruppe – Organisation – Gesellschaft im globalen Kontext.

      Wenn von oben diese wunderbaren Ziele formuliert wurden, stehen wir vor der spannenden Herausforderung, zu entdecken, welche Veränderungen der eigenen inneren Ausrichtung, Gewohnheit etc. möglich und nötig sind, um sie auch umsetzen zu können.

      Banales Beispiel, wie schwer das ist: Wenn ich meine Arme verschränke, mache ich das ganz ohne Probleme. Wenn ich mir aber vornehme, den unteren Arm nach oben zu legen beim Verschränken der Arme, komme ich schon durcheinander.

      Auf die Lernwelt übertragen: Wir sind es gewohnt, in formellen Lernkontexten Aufgaben zu stellen und finden es progressiv zu sagen: Der Lernende soll es allein herausfinden. Das ist eine tradierte Gewohnheit, die wir selbst im Laufe unseres „Lernlebens“ verinnerlicht haben.

      In vielen Jahren der Beobachtung in der Praxis haben wir festgestellt, das dieses Verhalten viele Lernende demotiviert und ausbremst, haben Alternativen entwickelt und erprobt. Daraus entstand der LOA-Lernansatz.

      Beim Weitergeben des Lernansatzes entstehen dieselben Fragen, wie ich sie zum NAP BNE beschrieben habe: Modelle, die von außen zu mir komen, die ich mit dem Verstand für gut befinde, lassen sich schwer in die tägliche Praxis bringen: Mich selbst als Teil der tradierten Lernkultur und als Teil der Herausforderung sehen zu lernen, zukunftsfähige Lernkultur zu (er)finden und dafür das Tradierte neu durchzukämmen und auf Zukunftstauglichkeit hin auszuwerten. Das ist ein spannendes und verbindendes Thema. Danke euch Edunauten, dass ihr diesen Vertrauens- und Lernraum gestaltet.

    • @lernraum_ent
      Teilnehmer
      Themen: 14
      Antworten: 28

      Ich finde Scharmer ebenfalls äußerst hilfreich, um diese Transformation anzuschieben und nachhaltig gelingen zu lassen. Du sprichst die Verbreiterung/Erweiterung der Lernprozesse an. Ich möchte daran anschließen und die Vertiefung der Lernprozesse, wie er sie beschreibt:

      1. Vom Lernen in Beschallungssystemen, Wissen wiederholen
      2. über das „learning by doing“, reflektieren, dem Schaffen neuer Lernumwelten
      3. hin zum ganzheitlichen Lernen, dem „whole person approach“

      einfordern. Nicht länger das ausschließliche Lernen aus der Vergangenheit sondern ebenfalls das Lernen von zukünftigen Potentialen sollte erlernt und angestrebt werden.

      Ich sehe genauso wie Du die Schwierigkeiten bei der Umsetzung, die „knowing-doing-gap“. Scharmer fordert daher, Praktiken und Infrastrukturen zur Verfügung zu stellen. Daran arbeiten wir Edunauten hier gerade, wenn ich das richtig verstehe. Schließen möchte ich nochmals mit Scharmer, sinngemäß:

      Richtet die Aufmerksamkeit auf Orte an denen das Neue, das ihr befürwortet, bereits angefangen hat. Dadurch wird es automatisch verstärkt.

    • Ruth Habermehl
      Teilnehmer
      Themen: 3
      Antworten: 12

      Ein „Whole Person Approach“ ist sowieso de Facto notwendig, damit sich im Gehirn entsprechende Verknüpfungen und Kompetenzen herausbilden. Offen ist, wie sich dass im sichtbaren Lernprozess ausdrücken kann.
      Ich hoffe, dass ich mit dem zugänglich machen des Know-Hows der Positiven Psychologie auch das Verhalten gegenüber der Umwelt beeinflusse. Wer erlebt, was wirklich für ein erfülltes, glückliches Leben notwendig ist, der weiß, das viele heute allgegenwärtige, umweltschädigende Verhalten nichts bringen. Das ist dann einfach kein Verzicht, sonder schlicht überflüssig.

       

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Ich versuche nochmal in Hinblick auf unser geplantes #Edunauten FAQ Online Lernen Zeitgemäß zu konkretisieren. Wäre der Eintrag:

      Kann der NAP BNE ein Rahmenwerk für zeitgemäßes Online-Lernen sein?

      Oder eher offen: Wie kann der NAP BNE ein Rahmenwerk für zeitgemäßes Online-Lernen sein?

      Oder besser in mehrere Einträge ausdifferenziert?

    • @lernraum_ent
      Teilnehmer
      Themen: 14
      Antworten: 28

      Von meiner Seite aus ist die zweite Frage

      Wie kann der NAP BNE ein Rahmenwerk für zeitgemäßes Online-Lernen sein?

      sinnvoll.

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Super, habe ich in den Titel gepackt (Offen bedeutet: Wir haben eine Frage, zu der wir im zweiten Schritt Antworten erarbeiten wollen).

    • @lernraum_ent
      Teilnehmer
      Themen: 14
      Antworten: 28

      Daumen hoch 😉

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Vielen Dank fürs Einrichten der Gruppe. Ich habe den Status de Threads auf [in Bearbeitung] gestellt.

      Für alle Interessierten am Thema: Hier geht es zur Gruppe.

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