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  • Christian Osbar postete ein Update vor 2 Jahren, 8 Monaten

    @nataliyal
    Hallo … ich berate Schulen in Kiel in Fragen des Lernens mit digitalen Medien, auch Grundschulen. Bin aber kein Grundschullehrer. Hast Du Tipps für Grundschulen (mit vielen Familien mit Mitgrationshintergrund), die bisher „nur“ einen Computerraum haben? Welche Ideen gibt es für die kleinen Grundschulen, die an der Digitalisierung noch kein Interesse gefunden haben und die mit den Eltern nicht über die Mailadresse im Kontakt stehen? Links oder Best-Practise …
    Grüße aus Kiel
    Christian

    • @Christian Hallo! Wir haben auch „nur“ einen Computerraum und arbeiten mit dem Programm „Richtig so!“. Ansonsten kann ich das Lehrwerk „Komm zu Wort“! sehr empfehlen, das wir in Kombination mit Ting-Stiften einsetzten, vor allem wenn die Kinder nicht alphabetisiert sind. Zum Wortschatzlernen eignet sich auch die Seite http://www.babadada.de , aber wir arbeiten auch mit google translator, um selbst die Wortkarten herzustellen. Ich nutze auch gerne das Portal: https://de.islcollective.com . Aber auch beim http://www.zaubereinmaleins.de gibt es viele Materialien, die auch für DAZ-Klassen geeignet sind. Es gibt noch einen kostenlosen Online-Kurs: http://www.vhs-lernportal.de/Deutsch.org, hier braucht man allerdings eine Mail und es ist eher für die Eltern bzw. 3/4 Klasse geeignet. Um mit den Eltern in Kontakt zu bleiben, organisieren wir monatlich ein Elterncafe zu einem bestimmten Thema, zusammen mit ehrenamtlichen Dolmetschern, sogenannten Eltern-Lotsen, die von der Stadt speziell ausgebildet werden, vielleicht gibt es in Kiel auch? Und die Elternbriefe schreiben wir in einfacher Sprache und zusätzlich sind sie auch noch bebildert. Puh, vielleicht fällt mir noch etwas ein…

    • Ach ja, noch Finken-Verlag mit Logicos, auch für DAZ-Klassen.

    • @nataliyal Gruß aus Kiel! Mich interessiert vor allem die Frage, wie Eltern erreicht werden können unter den gegebenen Umständen. Die digitale Schere und noch eine Sprachbarriere lassen es nahezu unmöglich erscheinen manche Kinder in der Grundschule mit Material, Aufgaben oder Hilfestellungen zu versorgen … ganz zu schweigen von Aufgabenstellungen mit aktiver Medienbildung oder Problemlösungsaufgaben mit Projektcharakter. Ich denke über Abholstände kopierter Aufgabenstellungen, Videokonferenzen übers Smartphone mit Dolmetscher oder nachträglichen Aufbau von Mailverteilern bzw. Telefonlisten nach. Auf jeden Fall braucht es in der Grundschule noch mehr als in der weiterführenden Schule m.E. das Sicherstellen der Kommunikation über die Eltern. Was meinst Du?