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    Artikel von Margret Rasfeld, veröffentlicht in der Zeitschrift „Gemeinsam Lernen 03/2018“

    • ein toller, inspirierender Artikel.
      Zur Frage dieser Gruppe: selbstverständlich können die Werte Mut, Kreativität, Empathie, Lösungshaltungen, Verantwortung für sich und die Mitwelt die Orientierung bei der Konzeption von Lernprozessen für sich selbst und für andere sein (S.22). Es ist nur sehr ungewohnt.
      Aus meinen Erfahrungen mit Erwachsenen beim Lernen von Inhalten der Positiven Psychologie kann ich sagen: so sehr sie die Inhalten schätzen, sind sie doch häufig nicht bereit selbst Lernprozesse zu gestalten. Sie möchten traditionelle Seminarformen mit Infoteil und Aufgaben. Das hat bei Erwachsenen sicher auch mit dem von ihnen empfundenen Zeitdruck zu tun.
      Aus Sicht der Positiven Psychologie gibt es aus meiner Sicht drei Ansatzpunkte:
      1. positive Erlebnisse beim Umgang mit dem Lerninhalt
      2. Einsatz der individuellen Charakterstärken für das Lernen
      3. ein Wunsch/Vision der Lerner*in von dem, was sie gerne erreichen möchte und Vorschläge zur Unterstützung für den Weg dorthin, unter denen sie auswählen und die sie ausprobieren kann.
      Bei Otto Scharmer käme im Vorfeld noch dazu, sich ein Bild zu machen von dem, was die Mitwelt braucht. Und auf dieser Grundlage den Wunsch/die Vision zu kreieren.
      Das erste, was wir sicher brauchen, ist ein Unterstützerkreis für unsere Versuche, Lernprozesse in diesem Sinne zu entwerfen.

      • Liebe Ruth, damit Deine genialen Ideen und Überlegungen länger sichtbar bleiben würde ich Dich bitten, Deinen Kommentar ins Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung – allgemein“ im Gruppenforum zu kopieren. Das wäre klasse! Danke und liebe Grüße, Florian